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Der Studiengang

Zielsetzung

Im interdisziplinären EMAA erwerben die Absolvent:innen Werkzeuge zur Bewältigung der künftigen Herausforderungen und sind danach fit für:

  • das Spannungsfeld zwischen künstlerischer Planung, Bildungsauftrag und wirtschaftlichem Druck

  • die attraktive Spielplangestaltung in einer sich verändernden Gesellschaft

  • die Konzeption von Vermittlungsformen zugunsten der kulturellen Teilhabe aller

  • die Strategien eines sozial verträglichen und ressourcenschonenden Kulturschaffens

  • die erfolgreiche Positionierung kultureller Inhalte in einer digitalen Gesellschaft

  • den konstruktiven Umgang mit dem wachsenden Druck von wirtschaftlichen Gegebenheiten

Zielpublikum

Unser Programm richtet sich an aktuelle und künftige Führungskräfte in Institutionen der Performing Arts (Opernhäuser, Tanztheater, Schauspielhäuser, Theater der Freien Szene, Privattheater, Konzerthäuser, Orchester, Festivals).

Das berufsbegleitende Studium ermöglicht auch Neu- und Quereinsteiger:innen einen erfolgreichen beruflichen Start in einem kulturellen Umfeld.

Es ist uns ein Anliegen, auf die Bedürfnisse der Studierenden, ihre Berufstätigkeit, ihre knappen zeitlichen Ressourcen und ihr durch Volatilität, Unsicherheit und Komplexität bestimmtes Umfeld einzugehen. Die Studienleitung betreut die Studierenden während des gesamten Studiums und steht selbstverständlich auch zwischen den Modulen als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Unsere Kernkompetenzen

Weiterführende Informationen

Hochkarätige Dozierende aus Kultur, Wirtschaft & Wissenschaft

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Herausragende Kulturentscheider:innen sichern die effiziente Mischung aus akademischem Anspruch und Praxisorientierung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem grossen und internationalen Netzwerk der Dozierenden und der Studienleitung, das den Studierenden die Positionierung in der Arbeitswelt erleichtert.

Praxisorientierung

Seit der Gründung des Studiengangs im Jahr 2004, war neben der akademischen Ausbildung der Gedanke der Meisterschule zentral: Lernen von den Besten, im Wechselspiel von Theorie und Praxis. Dies zeigt sich einerseits durch die zahlreichen Dozierenden, die mitten im Berufsleben in einem Wirtschafts- oder Kulturunternehmen stehen, andererseits durch die Wirtschafts- und Kulturpraktika, die jeder Master-Studierende absolviert.

Die zahlreichen Alumni bilden ein weltweites und exklusives Netzwerk; viele EMAA-Absolvent:innen besetzen heute höchste Leitungsfunktionen prominenter Häuser und bilden eine einzigartige Mischung zwischen Dozierenden und Alumni. Das interdisziplinäre Netzwerk der Alumni, Dozierenden und der Studienleitung bietet den Absolvent:innen auch noch lange nach Abschluss eine Plattform, aktuelle berufliche Herausforderungen anzugehen.

Ausgewiesene Erfolge unserer Absolvent:innen

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Seit 2004 bildet der EMAA auf Hochschulstufe Führungskräfte aus – und kann mittlerweile einen bemerkenswerten Erfolg vorweisen: Zahlreiche prominente Leitungsfunktionen in Kultur- und Wirtschaftsbetrieben im gesamten deutschsprachigen Kulturraum sind von EMAA Absolvent:innen besetzt.

Laufend angepasstes Curriculum

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Es ist unser Anspruch, stets beste Ausbildungsqualität bieten zu können – deswegen aktualisieren wir unseren Studiengang kontinuierlich: der gesellschaftliche Wandel macht auch vor Kulturinstitutionen nicht Halt und erfolgreich ist, wer Instrumente besitzt, mit den neuen Herausforderungen umzugehen.

Persönliche Betreuung

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Wir legen grossen Wert darauf, alle Studierenden während des Studienverlaufs gezielt zu fördern – dies geschieht auf Basis ihres individuellen Profils, das sowohl Erfahrungen aus früheren Studien und berufliche Zielsetzungen als auch persönliche Interessen und Persönlichkeitsmerkmale umfasst. Dank der überschaubaren Gruppengrössen können wir einen intensiven Austausch in Kursen, regelmäßigen Coachings und auf Exkursionen pflegen.

Aufbau

Didaktik und Methodik

Die hochkarätigen Dozierenden (aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft) unseres dualen Studiengangs vermitteln nicht nur anspruchsvolles, akademisches Wissen, sondern bringen auch den ganz persönlichen Erfahrungsschatz ihrer langjährigen Führungstätigkeit mit. Nebst einer interaktiven Gestaltung des Unterrichts, findet der Wissenstransfer durch Gruppenarbeiten auch unter den Studierenden statt.

Leistungsnachweise im Rahmen der Module garantieren Lernerfolge und eine stetige Selbstevaluierung. Der gewinnbringende Methodenmix aus Vorlesungen, Case-Studies, Workshops und Praxis-Modulen vor Ort stellt sicher, dass der begrenzte Kreis an Teilnehmenden ein Maximum an Wissen erwirbt. Die Unterrichtssprache ist vorwiegend Deutsch, in einzelnen Fällen Englisch.

Praktika

EMAA-Studierende absolvieren zwei sechswöchige Vollzeit-Praktika, einerseits im künstlerischen, andererseits im betriebswirtschaftlichen Umfeld. Alumni und Studienleitung stehen ihnen bei der Praktikumssuche helfend zur Seite.

Das Gelernte wird in die Praxis umgesetzt und es werden einmalige Perspektiven zum Ausbau des persönlichen Netzwerkes und der Karrierechancen geboten. Insbesondere für Neu- und Quereinsteiger:innen eröffnen die Praktika Einstiegsmöglichkeiten in das Kulturmanagement, die sich ausserhalb dieses Rahmens kaum ergeben würden.

Abschlussarbeit

Der EMAA-Titel verlangt im Gegensatz zum CAS- und DAS-Programm eine wissenschaftliche Abschlussarbeit. Die Studierenden werden im Rahmen eines Moduls zum Thema «Wissenschaftliches Arbeiten» darauf vorbereitet.

Zulassung und Aufnahmekriterien

Die Teilnehmenden verfügen über einen Masterabschluss einer wissenschaftlichen oder künstlerischen Hochschule sowie Berufserfahrung. In Ausnahmefällen können auch Personen mit einem Bachelorabschluss und spezifischer Berufserfahrung «sur dossier» zugelassen werden.

Abschlüsse

Weiterführende Informationen

Titel

Executive Master UZH in Arts Administration

Ganzheitlicher Einblick in professionelles, wissensbasiertes und praxisorientiertes Kulturmanagement

75 ECTS

Abschluss

Diploma of Advanced Studies UZH in Arts Administration

Vertiefter Einblick in das Kulturmanagement mit selbstgewählten Schwerpunkten im 2. und 4. Semester

40 ECTS

Abschluss

Certificate of Advanced Studies UZH in Arts Administration

Erster Einblick in das Kulturmanagement mit dem Schwerpunkt «Kultur und Organisation» oder «Recht und Finanzen»

15 ECTS

Organisatorisches

Datum und Dauer

Das EMAA-Programm beginnt jährlich im September und dauert 28 Monate. Die Kurstage der monatlichen Module sind Freitag bis Sonntag. Durch die massgeschneiderte Seminarplanung ist die An- und Abreise freitagmorgens bzw. sonntagnachmittags möglich.

Kosten

  • EMAA: CHF 32’000.–*

  • DAS: CHF 29'000.–*

  • CAS: CHF 9’800.–

* Zahlbar in vier Raten

Studierende des EMAA-Programms können sich bei Erfüllen der Voraussetzungen um ein Teilstipendium bewerben.

Veranstaltungsort

Die Module finden im Zentrum für Weiterbildung der Universität Zürich, Schaffhauserstrasse 228, 8057 Zürich, Schweiz (www.zwb.uzh.ch) und in der Alten Kantonsschule, Rämistrasse 59, 8001 Zürich, Schweiz statt. Exkursionen nach Berlin und Salzburg runden das Programm ab.

Zukunft braucht Führung – zwischen Kunst und KI

Weiterführende Informationen

Matthias Schulz

„Künstlerische Leidenschaft und ökonomischer Sachverstand müssen zusammenkommen.“

Intendant des Opernhauses Zürich und Mitglied des Leitenden Ausschusses des Executive Master in Arts Administration

Herr Schulz, Sie engagieren sich im Leitenden Ausschuss des Executive Master in Arts Administration. Warum ist dieses Programm eine wichtige Vorbereitung auf die Leitung einer Kulturinstitution oder eine Intendanz?

Die Leitung einer Kulturinstitution ist heute eine sehr komplexe Aufgabe. Es geht nicht nur darum, künstlerisch überzeugende Programme zu entwickeln, sondern gleichzeitig eine Organisation wirtschaftlich stabil, strategisch klug und personell verantwortungsvoll zu führen. Künstlerische Qualität entsteht nicht im luftleeren Raum, sie braucht verlässliche Strukturen, klare Prioritäten und ein solides finanzielles Fundament.

Genau hier setzt das Programm an: Es vermittelt ein Verständnis dafür, wie eng künstlerische Arbeit und Managementfragen miteinander verbunden sind. Wer heute eine Institution leitet, muss beides zusammen denken können und darf das eine nicht gegen das andere ausspielen.

Zugleich erleben wir derzeit einen erheblichen Wandel im Kulturbereich. Die Erwartungen des Publikums verändern sich, ebenso die Arbeitsweisen innerhalb der Institutionen. Technologische Entwicklungen spielen dabei eine Rolle, aber entscheidend bleibt die Frage, wie wir als Institution gesellschaftlich relevant bleiben.

Welche Kompetenzen brauchen zukünftige Leitungspersönlichkeiten?

Entscheidend ist die Fähigkeit, künstlerische und wirtschaftliche Verantwortung zusammenzuführen. Es reicht nicht, in einem der beiden Bereiche stark zu sein. Eine Institution kann auf Dauer nur erfolgreich sein, wenn beides ineinandergreift.

Darüber hinaus braucht es einen klaren Blick für die gesamte Organisation. Eine Intendanz bedeutet, unterschiedliche Bereiche wie künstlerische Planung, Drittmittelfindung, Technik, Kommunikation und Marketing zusammenzubringen und daraus eine gemeinsame Richtung zu entwickeln.

Ebenso wichtig ist die Verankerung in der Gesellschaft. Kulturinstitutionen stehen nicht für sich allein. Wer sie leitet, muss Netzwerke pflegen, den Austausch mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen suchen und die Relevanz der eigenen Arbeit immer wieder neu vermitteln.

Persönlich halte ich außerdem Eigenschaften wie Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, kontinuierlich zu lernen, für zentral. Führung bedeutet heute weniger, fertige Antworten zu haben, sondern die richtigen Fragen zu stellen, gute Prozesse zu ermöglichen, einen fruchtbaren Boden herzustellen.

Was macht den Executive Master in Arts Administration besonders?

Das Programm bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen: künstlerische Praxis, Managementwissen und internationale Erfahrung. Diese Verbindung ist entscheidend, weil sie die Realität der Arbeit in einer Kulturinstitution sehr gut abbildet.

Besonders wertvoll ist der Austausch mit Menschen aus unterschiedlichen Kontexten, sowohl aus der Praxis als auch aus der Wissenschaft. Daraus entsteht ein Verständnis für die Vielfalt möglicher Ansätze, aber auch für die Gemeinsamkeiten der Herausforderungen, vor denen viele Institutionen stehen.

Gleichzeitig geht es immer wieder um die grundlegende Frage: Wie entwickeln sich Kulturinstitutionen weiter, ohne ihre Identität zu verlieren? Das Programm schafft einen Rahmen, in dem solche Fragen konkret und praxisnah diskutiert werden können.

Ihr Fazit?

Erfolgreiche Kulturinstitutionen entstehen dort, wo künstlerische Qualität, verantwortungsvolle Führung und wirtschaftliche Stabilität zusammenkommen. Dafür braucht es Persönlichkeiten, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – für die Kunst, für die Organisation und für die Rolle der Institution in der Gesellschaft. Der Executive Master in Arts Administration bietet eine sehr gute Grundlage, um genau dieses Zusammenspiel zu verstehen und in der Praxis umzusetzen.

Weiterführende Informationen

Broschüre & Anmeldeformular

Download der Broschüre und des Anmeldeformulars für den Studiengang EMAA XII (2026-2028)

Probetag

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Finanzielle Unterstützung

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