Standortbestimmung – Wissenschaftliches Arbeiten

Modul 11

Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten. Konfuzius

Wer seine Berufung lebt, ist glücklicher, zufriedener und damit leistungsfähiger. Sich auf die Suche nach der persönlichen Berufung zu begeben, ist folglich mehr als Luxus. Mit der Methodik des Karriere-Navigators werden in einem ersten Schritt verborgene Talente, zum Beispiel über die Arbeit mit Bildern und Assoziationen, aufgespürt, um den TeilnehmerInnen zu ermöglichen, Beruf und Lebensumstände für sich zu eruieren, die langfristig zufrieden und erfolgreich machen. In einem zweiten Schritt sollen blockierende Denk- und Verhaltensmuster erkannt und eigenständige Lösungen für die Umsetzung gefunden werden. Zum Abschluss des zweitägigen Workshops werden konkrete Schritte für eine erfolgreiche Umsetzung der Karriereplanung herausgearbeitet.

Da der Lehrgang «Arts Administration» ein universitärer Weiterbildungsstudiengang ist, steht am Ende eine wissenschaftliche Arbeit (Master- oder Diplomarbeit). Eine solche Arbeit muss bestimmten Anforderungen genügen. Um diesen zu entsprechen, werden in diesem Modul konkrete Antworten zu den folgenden Fragen erarbeitet: Wie gelange ich zu einem Thema, und wie grenze ich meine Fragestellung ein? Wie entwickle ich ein Konzept für die Arbeit? Wie trage ich Material zur Beantwortung der Fragestellung zusammen (Literatur und evtl. empirische Daten)? Mit welchen Methoden werte ich die Materialien aus? Wie stelle ich das alles dar? Welche grundlegenden Techniken wissenschaftlichen Arbeitens muss ich beherrschen (z.B. Zitieren, Bibliographieren, Gliedern)? In den drei Monaten, die sich an dieses Modul anschliessen, sollen die Skizzen für die Abschlussarbeiten angefertigt werden. Zu diesen wird dann im Modul 13 eine Rückmeldung gegeben werden, sodass die Skizzen in Inhalt und Form den Anforderungen entsprechen und dem Leitenden Ausschuss zur Genehmigung vorgelegt werden können.

Modulleitung

Martina Beermann
   Martina Beermann

Martina Beermann leitet an der HHL Leipzig Graduate School of Management die Abteilung Career Development/ Employer Relations und hat 30 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Karriereberatung, Bewerberauswahl, Personalentwicklung und Persönlichkeitsentwicklung.

Als Dipl.-Psychologin startete sie ihre Karriere im Bereich Leadership und Behaviourtraining in der deutschen Zentrale der Ford-Werke in Köln. Als Beiratsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Personalführung ist sie regelmäßig im Kontakt mit HR-Vertretern von Unternehmen und Personalberatern. Darüber hinaus pflegt sie auch auf internationaler Ebene regelmäßigen Austausch mit Karriereexperten. Viele tausend Personen haben bereits von ihrer Erfahrung profitiert und den für sie richtigen Karriereweg finden und erfolgreich die nächsten Schritte auf der «richtigen» Karriereleiter erklimmen können.

 

Prof. Dr. Reinhard Fatke
 

Prof. Dr. Reinhard Fatke

Reinhard Fatke (*1943), aufgewachsen in Kiel. Studium in Kiel, Tübingen, New York und Ann Arbor (Michigan): Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Evangelische Theologie, Erziehungswissenschaft und Psychologie. Promotion (1975) und Habilitation (1983) in Tübingen. Professor für Sciences sociales appliquées/ Travail social in Fribourg (1984–1991), danach Professor für Erziehungswissenschaft mit besonderer
Berücksichtigung der Sozialpädagogik in Zürich. Forschungsthemen u.a.: Entwicklung und Bildung von Ausdrucksformen im Kindes- und Jugendalter, insb. Phantasie; Entwicklungsgefährdungen von Kindern und Jugendlichen, insb. Delinquenz, Drogenkonsum und Suizid; Psychoanalyse und Pädagogik; Partizipation. Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich (2006–2009). Präsident des Leitenden Ausschusses von «Arts Administration» (seit 2012).