Marketing für Kulturinstitutionen III: Die Marke

Modul 20

Muss Kultur verkauft werden? Oder verkauft sich Kultur nicht von selbst? Als überlebenssicherndes Grundnahrungsmittel? Und: Was geschieht mit Kultur, wenn sie verkauft wird? Sagen Verkaufserfolge etwas über die Qualität des Angebots aus? Immunisieren Verkaufserfolge gegenüber kritischen Nachfragen zur Angebotsqualität? Könnten Misserfolge im Verkauf auch Hinweise auf Angebotsdefizite geben? Wie kommen Kultureinrichtungen zu ihren Kunden? Oder umgekehrt: Warum entscheiden sich Menschen für den Konsum von Kultur? Wissen sie, was sie tun? Oder müssen sie – wollen sie gar – verführt werden? In Wettbewerbsgesellschaften geht der eigene Erfolg meist mit dem Verlust anderer einher. Gegen welche Wettbewerber treten wir an? Wo stehen wir im Wettbewerbsumfeld? Was bieten wir an? Was zeichnet uns aus? Wie erklären wir uns? Im Umfeld derartiger Fragen bewegt sich das Modul. Im Mittelpunkt steht das Konzept «Marke». Ihre Bausteine (was zeichnet starke Marken aus?). Ihre Geschichte (worauf basiert der zunehmende Erfolg des Konzepts?). Ihre Erfolgsbedingungen und Konsequenzen (was setzen erfolgreiche Markenentwicklung und -führung in den Organisationen voraus?).

Modulleitung

Prof. Dr. Jürgen Häusler

Jürgen Häusler promovierte an der Universität Konstanz. Er unterrichtete Sozialwissenschaften an den Universitäten Frankfurt und Darmstadt und forschte am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. Seit 2005 ist er Honorarprofessor für strategische Unternehmenskommunikation an der Universität Leipzig. 1992 trat er bei Interbrand Zintzmeyer & Lux ein, wo er bis 2015 als Chairman für Interbrand Central and Eastern Europe fungierte. Ehrenamtlich leitet er als Präsident den Trägerverein des Cabaret Voltaire in Zürich – des Geburtsorts des Dadaismus.